Jahresende – Zeit für konkrete Pläne
wie heißt es doch so schön: Planung ist das halbe Leben. Die meisten von Ihnen wollen ja trainieren und sich mehr bewegen,
aber es passiert dann einfach nicht, obwohl Sie wüssten, wie wichtig das ist. Warum ist das „Ich mache“ so unerreichbar?
Die gute Nachricht: Es liegt nicht an Ihnen.
An der University of Bath wollten drei Psychologen verstehen, warum motivierte Menschen immer wieder daran scheitern,
ihre Vorsätze umzusetzen. Es gab drei Gruppe, die mehrfach befragt wurden und anschließend wurde ihr Trainingsverhalten gemessen.
Gruppe 1 (Kontrollgruppe) las einen belanglosen Text, ein paar Sätze eines Romans, der nichts mit Fitness oder Gesundheit zu tun hatte.
Ergebnis: 38% trainierten in der folgenden Woche mindestens einmal.
Gruppe 2 (Motivationsgruppe) bekam einen Flyer mit allen gesundheitlichen Vorteilen von Training, Herz-Kreislauf-Gesundheit,
Gewichtskontrolle und mentalem Wohlbefinden. Nach dem Lesen waren diese Teilnehmer deutlich motivierter als vorher.
Sie verstanden die Vorteile und wollten trainieren. Ihre Absicht, Sport zu treiben, war messbar gestiegen.
Ergebnis: Wieder 38%. Exakt wie die Kontrollgruppe.
Die Forscher fragten nach: “Warum habt ihr nicht trainiert?”
Die häufigste Antwort: „Ich war zu beschäftigt.“
Gruppe 3 (Planungsgruppe) bekam den gleichen Motivationsflyer wie Gruppe 2, aber zusätzlich eine simple Aufgabe:
Schreib auf, wann, wo und was Du diese Woche trainieren wirst, zB „Am Montag um 18 Uhr gehe ich ins Fitnessstudio und mache 30 Minuten Krafttraining.“
Ergebnis: 91% trainierten mindestens einmal.
Der konkrete Plan verdreifachte die Erfolgsquote bei gleicher Motivation und Information.
Die Psychologen nennen das „Implementation Intentions“ (Durchführungsabsichten). Eine Absicht („Ich will trainieren“) ist vage,
sie ist in Deinem Alltag nicht verankert. Wenn der Moment kommt, an dem Du trainieren könntest, erkennst Du ihn nicht oder
bist zu beschäftigt. Ein konkreter Plan verankert die Absicht in Deinem Leben. Der Moment kommt und Du legst los.
Das ist wie der Unterschied zwischen „Ich sollte mal meine Finanzen in Ordnung bringen“ und „Dienstag, 19 Uhr,
Küchentisch, Sparplan einrichten.“
Ein Vorsatz ist fürn Hugo. Aber ein Plan ebnet Dir den Weg. Nicht Willenskraft oder Disziplin oder Genetik
macht den Unterschied, sondern ein konkreter Plan.
Deshalb habe auch ich seit Jahren konkrete Trainingszeitpunkte, denn wenn ich keine fixen Termine ausmache,
kommt meistens die Arbeit dazwischen, denn es gibt ja bekanntlich immer was zu tun. Für mein funktionelles Training
habe ich schon seit Jahren 2 fixe Termine die Woche im EastInn an der Hallerstraße, sehr zu empfehlen.
Seit ich in Gnadenwald wohne kommt noch ein Volleyballtraining abends dazu. Und laufen nehme ich mir 2-3x pro Woche vor,
haut aber nicht immer hin, warum wohl: es fehlen die konkreten Termine. Dafür habe ich mich im Mai für den
Salzburgmarathon und im Oktober für den Münchenmarathon angemeldet, damit die Motivation erhalten bleibt.

Was ist wichtig im Leben? Oder anders formuliert: Für was lebe ich? Brenne ich? Was für kurzfristige Ziele habe ich? Was hält mich sprichwörtlich am Leben? Was motiviert mich?
Ich bin jetzt kein Psychologe oder Philosoph, eher ein Praktiker.
Wenn ich zB mal wieder zu viel arbeite, sehne ich mich nach Laufen, einfach Laufen. Weil das Zeit nur für mich ist. Einen Roman nur zum Entspannen lesen kann ich schon lange nicht mehr, dazu wäre mir die Zeit viel zu schade und mein Gewissen würde mir sagen: da drüben stapeln sich Bücher über Gesundheit, lies die. Beim Laufen muss ich einfach an gar nichts denken und nütze die Zeit meistens um Gesundheitsbücher oder Podcasts anzuhören. Wenn ich länger als 2-3 Tage nicht laufe oder mich körperlich betätige werde ich unrund, spätestens dann wenn meine Frau dann sagt: Geh laufen!, weiß ich, dass ich nicht so ausgeglichen rüberkomme.
Meine Prioritäten haben sich verschoben die letzten Jahre, merke ich schon rein am Lesestoff: Früher waren es Romane am Fließband, die der Phantasie keine Grenzen setzten und heute sind es Gesundheitswälzer über Longevity, Biohacking, gesund altern …
Die ersten Jahre nach der Übernahme der Apotheke gab es nur die Apotheke, 100 Stunden die Woche. Abgesehen von einigen Stunden Schlaf war ich immer am Arbeiten. Das war Motivation genug im Leben. Ich wollte nicht scheitern.
Nachdem ich dann meine jetzige Frau kennengelernt hatte, wollte die auch die eine oder andere Stunde mit mir haben und die Arbeitszeit wurde weniger.
Seit 2 Monaten gibt es nun mein Töchterlein und die Prioritäten sind wieder andere.
So hat alles seine Zeit und ich habe über die Jahre die für mich perfekte Mischung gefunden: Ich kann meine Familienzeit, meine Lauf -bzw Sportzeit und sogar meine Arbeitszeit genießen und habe überall Ziele vor Augen.
Die Familie gedeiht und wächst, jeder Tag ist anders und spannend.
Im Sport würde ich gerne die 3h im Marathon knacken.
Und in der Arbeit gibt es immer wieder was neues, wobei ich dort auch mal weniger Spannung vertragen würde, gefühlt ändern sich Vorschriften und Gesetze seit einigen Jahren monatlich.
Als ich 2010 angefangen habe als Apotheker zu arbeiten war jeder Tag und jede Woche und jedes Monat sehr ähnlich und das schuf Ruhe. Die letzten 5 Jahre hat sich so viel verändert wie vergleichbar die 50 Jahre zuvor. Der Aufwand stieg immens und der Ertrag sank. Was zu Konsequenzen führt: erstmals hat es österreichweit sehr viele Apothekeninsolvenzen gegeben, bis 2024 unvorstellbar. Und das wird sich fortsetzen. Keine Sorge, ich will nicht jammern, wir sind ja zum Glück breit aufgestellt. Die Onlineapotheken oder DM werden aber die nächsten Jahre viele Apotheken in die Pleite schlittern lassen, weil die viele Sachen dürfen, die man als Apotheke in Österreich nicht darf, wie Werbung machen. Denn die Shopapotheke sitzt in Holland und Tschechien und muss sich somit nicht an österreichisches Recht halten. Die Versandapotheke oder DM muss keine kostenintensiven Bereitschaftsdienste (220 Apotheken pro Tag in Österreich, alleine in Innsbruck sind es 3 Apotheken täglich, Kostenpunkt 35 Millionen Euro) verrichten, muss sich nicht mit Krankenkassen herumschlagen, die einem für die Medikamentenausgabe so gut wie nichts mehr geben, sondern nehmen den Apotheken genau die Arzneimittel weg, an denen noch etwas verdient werden kann, weil mit dem Krankenkassenaufschlag bzw -Verdienst ist vielleicht mal die Miete abgedeckt. Und da man in Österreich nur eine Apotheke besitzen darf, dürfen Sie raten wer billiger einkauft: eine einzelne Apotheke oder die Shopapotheke bzw. DM. Deren Verkaufspreise ähneln teilweise meinen Einkaufspreisen.
Aber genug gejammert, bringt ja eh nix. Wie jeder stationäre Handelsbetrieb muss man sich mit den Global Players auseinandersetzen und durch Beratung punkten.

Viele Menschen nehmen Medikamente ein und wenn man im Gesundheitssystem arbeitet oder schon älter ist, weiß man, dass jedes Jahr einige mehr dazukommen. Für Blutdruck, Cholesterin, fürs Gemüt, zur Entwässerung, für die Inkontinenz, gegen Demenz usw..
Auch Nahrungsergänzungsmittel werden von vielen Menschen eingenommen, aber die wenigsten wissen, warum genau sie diese einnehmen. In Zeiten von Social Media und Werbung kaufen viele Präparate ohne genau zu wissen, ob das Präparat für einen persönlich Sinn macht. Nur weil es Promi XY oder Influencerin YZ nimmt oder es in der Fernsehwerbung läuft, muss es für Sie noch lange keinen Sinn machen.
Ob und was für Sie persönlich empfehlenswert ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wo wohne ich, was esse ich, wie viel Sport mache ich, welche Medikamente nehme ich, habe ich körperlichen oder psychischen Stress, leide ich an einer Krankheit, welche Beschwerden habe ich, welche Ziele habe ich usw..
Nehmen Sie zB ein Statin brauchen Sie Q10, bei einem Magenschutz B12, bei einem Diuretikum Magnesium. Haben Sie Stress fehlen Ihnen wahrscheinlich B- Vitamine und Magnesium.
Mit einem schlechten Vitamin D Spiegel können Sie nicht gut draufsein und ohne Eisen sind Sie nun mal schlapp. Mit Kreatin können Sie Ihre Muskelkraft steigern und mit Adaptogenen wie Ashwaganda oder Rhodiola ihre VO2 max bzw Ausdauerleistung oder auch ihre Fähigkeit mit Stress umzugehen.
Unser Service für Sie: Sie schreiben mir am besten eine mail oder kommen nach Terminvereinbarung vorbei und dann stellen wir einen persönlichen Plan für Sie zusammen.
Prinzipiell gibt es 3 Gründe für Nahrungsergänzungsmittel:
1. Defizite ausgleichen, am besten nach einer Messung: Vitamin D, Omega 3, Magnesium, Selen, …
2.Therapeutisch unterstützen zB bei Diabetes, Osteoporose, Migräne, …
3.Performance steigern im Sport oder Job mit Adaptogenen, Mineralstoffen, …
Anfang des kommenden Jahres werde ich Ihnen näherbringen, welche Laborwerte Sie von sich kennen sollten und wie oft sie diese bestimmen sollten und wie Sie dann gezielt auffüllen können. Bei manchen Werten langt eine einmalige Bestimmung im Leben wie beim Lipoprotein a, betrifft immerhin 10-20% von uns und dann ist Handeln unumgänglich.
Bei manchen Supplementen können und sollten Sie sofort losstarten wie Vitamin D, Omega 3, Magnesium und Selen. Ich messe selbst bei Personen die den Großteil ihres Jahres in südlichen Ländern verbringen schlechte Vitamin D Werte, geschweige denn wenn man in Österreich lebt. Gute Omega 3 Werte sind nur mit Supplementen zu erreichen. Magnesium wird bei den meisten von uns vom Stress weggefressen und mit Alkohol oder Kaffee ausgeschwänzt. Und unsere Böden in Europa sind selenarm, also woher nehmen.

Wir brauchen viel mehr Ballaststoffe.
Ballaststoffe sind für Ihre Gesundheit aus mehreren Gründen wichtig:
Verdauung fördern
Sie erhöhen das Volumen des Stuhls und machen ihn weicher, was die Darmtätigkeit anregt und Verstopfung vorbeugt.
Blutzuckerspiegel regulieren
Ballaststoffe verlangsamen die Aufnahme von Zucker ins Blut, was zu stabileren Blutzuckerwerten führt, besonders wichtig für Diabetiker.
Cholesterinspiegel senken
Lösliche Ballaststoffe können helfen, LDL-Cholesterin zu reduzieren, indem sie die Aufnahme von Cholesterin im Darm hemmen. Ballaststoffe können Gallensäuren binden und ausscheiden und diese werden aus Cholesterin gebildet.
Sättigungsgefühl steigern
Sie sorgen dafür, dass du dich schneller und länger satt fühlst, was bei der Gewichtskontrolle hilft.
Darmflora unterstützen
Ballaststoffe dienen als „Futter“ für gute Darmbakterien und fördern eine gesunde Mikrobiota.
Die empfohlene Menge liegt bei etwa 25–30 g pro Tag für Erwachsene, ich würde eher zu 30-50g raten. Gute Quellen sind Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse. Aber steigern Sie Ihre Zufuhr langsam, damit sich ihr Darm gewöhnen kann.
Wir haben entweder Ballaststoffe aus der Guarbohne oder ein Green Powder mit dem Hauptinhaltsstoff Inulin, ebenfalls ein Ballaststoff.

Verdauungsprobleme weil der Magendarmtrakt die weihnachtlichen Essgelage nicht mehr schafft?
Digestzym 1 Kps zu jeder Mahlzeit. Das Präparat enthält eine Verdauungsenzymmischung (Amylase, Lactase, Cellulase, Protease, Lipase), Betainhydrochlorid für die Säure im Magen, pflanzliche Enzyme wie Bromelain (Ananas) und Papain (Carica papaya), Fenchelsamen-Extrakt (Foeniculum vulgare) gegen Blähungen und Ingwer gegen Übelkeit.
Madagasttropfen 20 Tropfen vor oder zum Essen mit Kräuterauszüge aus Tausendgüldenkraut 1,5%, Wermutkraut 1,5%, Artischocken 1,5%, Kamille 1,5%,Salbei 1,5%, Isländisch Moos 1%, Melisse 1%, Bitterorangen 0,8%, Ingwer 0,8%, Zitwerwurzel 0,8%, Kurkumawurzel 0,8% Löwenzahnwurzel 0,8%, Schafgarbenkraut 0,8%, Angelika Wurzel 0,8%, Kardamom 0,5%, Fenchel 0,5%, Enzianwurzel 0,3%, Schwarzkümmel 0,3%, Lavendelblüten 0,3%.
Alles GUTE und BESTE und LIEBSTE fürs neue Jahr!
Viel Kraft, Energie und Gelassenheit. Setzen Sie kleine Schritte für ihre Gesundheit, sie führen zu großen Veränderungen. Ihr Wohlbefinden ist das schönste Geschenk, das Sie sich selbst machen können.
Höre Sie auf ihren Körper, den haben Sie nur einmal. Gönne Sie sich Ruhe und finden Sie Freude in Bewegung. Gesundheit beginnt mit liebevollen Entscheidungen für sich selbst.
Das neue Jahr ist wie ein leeres Buch. Fülle Sie es mit gesunden Gewohnheiten, frischer Energie und Momenten, die Ihnen guttun. Jeder Tag ist eine neue Chance, sich für sein Wohlbefinden zu entscheiden!
Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern das Gefühl, sich rundum wohlzufühlen. Machen Sie sich selbst zur Priorität mit Bewegung, guter Ernährung und Zeit für sich.







