Sie entkalken ihre Geräte – sich selbst auch?

Sie wissen, dass wir Kalkablagerungen beispielsweise an den Herzkranzgefäßen schon bei 18-jährigen finden. Dabei denken wir ja bei „verkalkt“ gleich mal ans Gehirn. Sicher kann es eine Verkalkung in einem gewissen Sinne leichter machen, man schafft es etwa die BILD-Zeitung zu lesen, ohne sich aufzuregen. Verkalken aber die Herzkranzgefäße, dann wird es gefährlich.

Verkalken die Blutgefäße insgesamt, kriegen Sie Bluthochdruck und Schlaganfall. Wissen Sie. Verkalken die Beinarterien, leiden Sie an der Schaufenster-Krankheit. Tut gemein weh!

Kurz und gut: Lieber nicht verkalken! Dazu müssen Sie sich allerdings aufraffen. Sie müssen etwas tun – zum Beispiel sich täglich bewegen. Für all die vom Charakter etwas gemütlicheren unter Ihnen hätte ich freilich noch einen zweiten Vorschlag um nicht zu verkalken bzw. Kalk sogar wieder loszuwerden.

Fast unglaublich, vor Jahren undenkbar. Also:

  • Vorbeugung. Verkalkung wird verhindert. Bewiesen in der Rotterdam-Studie mit 4.800 Probanden. Dort wurde gezeigt, dass Herzkreislauf-Erkrankungen wie auch das Todesrisiko dramatisch reduziert werden kann durch Vitamin K2.
  • Eine zweite, ähnliche Studie mit 1.600 Testpersonen zeigte, dass die Todesrate durch koronare Herzkrankheit (Verkalkung der Adern) umgekehrt proportional ist zur Einnahme von Vitamin K2. Genauer: Das Todesrisiko sank jeweils um 9% bei zusätzlichen 10 μg Vitamin K2 pro Tag. Eindrucksvoll.
    Quelle: Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009. 19 (7): 504
  • Und jetzt kommt’s: In der sogenannten Knapen-Studie von 2015 wird gezeigt, dass Vitamin K2 die Arterienverkalkung verringert, reduziert. Es wird gezeigt, dass bereits verkalkte, verhärtete Adern innerhalb von drei Jahren „weicher“ wurden, also kalklos wurden. In der Placebo-Gruppe stieg die Verkalkung in diesen drei Jahren (natürlich) an.
    Quelle: Thromb Haemost. 2015. 113 (5): 1135

Will ich gerne glauben. Wir kennen ja den Mechanismus: Vitamin K2 aktiviert sogenanntes Matrix-Gla-Protein, welches Kalzium binden kann und vom Blutgefäß (Innenseite) in den Knochen transportiert wird. Ein höchst erwünschter Prozess. Vitamin K2 scheint also Gefäße und Arterien wieder flexibel zu machen, den ursprünglichen Gesundheits-Zustand wieder herzustellen und so tatsächlich die Zeit zurückzudrehen.

Erinnern Sie sich? Wir sind so jung oder so alt wie unsere Blutgefäße. Eine schlichte Wahrheit.

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