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Manuka Honig – der Allrounder für die Hausapotheke

Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, glauben schon seit Jahrhunderten an die heilende Wirkung von Manuka-Honig. So soll er entzündungshemmend, wundheilend, antibakteriell, immunsystemstärkend, antiviral und antiseptisch wirken.

Der wirksame Bestandteil im Manuka Honig ist das antibakterielle Zuckerabbauprodukt Methyglyoxal (MGO), anhand dessen der Honig auch klassifiziert wird. Ein Honig mit MGO 100 wird beispielsweise äußerlich oder als Immunstärkung verwendet. Honige mit MGO 300 bis 400 haben schon einen therapeutischen inneren Effekt zum Beispiel bei Gastritis.

Einige Anwendungsbeispiele:

  • Äußerlich wird er vor allem für die Behandlung von Wunden, Verbrennungen, Ekzemen, Akne, Hautpilz und anderen Hauterkrankungen verwendet, besonders gut wirkt er dabei bei eitrigen Hautabszessen. Bei Zahnfleischentzündungen kann er auf das Zahnfleisch aufgetragen werden; sogar Kariesbekämpfung wird ihm nachgesagt.
  • Bei Erkältungen, Halsschmerzen und Husten empfiehlt es sich, Manuka-Honig in heißem Tee aufgelöst zu trinken oder mehrmals täglich einen Teelöffel voll Honig langsam im Mund zergehen zu lassen. Dies reduziert die Entzündung im Mund- und Rachenraum und der Manuka-Honig legt sich wie ein schützender Film über die wunde Mund- und Rachenschleimhaut. Vor dem Schlafengehen auf die inneren Nasenwände gestrichen, kann der Honig auch bei Schnupfen hilfreich wirken.
  • Auch Erkrankungen des Magen-Darm-Systems, insbesondere nach antibiotikabedingten Resistenzen, sowie Pilzerkrankungen gehören zu seinem Wirkungsspektrum. Selbst der Ausbruch eines Lippenherpes lässt sich durch frühzeitiges und wiederholtes Auftragen von Honig in vielen Fällen verhindern. Diabetiker sollten Manuka-Honig nicht innerlich einnehmen, die äußerliche Anwendung kann jedoch ohne Einschränkungen erfolgen. Er kann auch bei Gastritis, Harnwegsinfekten, Durchfall, Bronchitis unterstützend helfen.

Die empfohlene Einnahme-Dosierung von Manuka Honig hängt von den damit zu behandelnden Symptomen ab. Für innerliche Anwendung, auch ohne gezielte Vorerkrankung, gilt als eine Art Grundregel, dass mindestens zwei bis drei Teelöffel über den Tag verteilt eingenommen werden sollten. Wahlweise ein bis zwei Teelöffel jeweils vor den Mahlzeiten.

Manuka Honig kann jederzeit vorbeugend eingenommen werden, um die Gesundheit zu erhalten und zu stabilisieren. Er stärkt nicht nur das Immunsystem, er sorgt zudem für die gezielte Bekämpfung von Bakterien, Viren, Erregern und Parasiten.

Manuka Honig kann nämlich gleich mit zwei starken antibakteriellen und antiviralen Wirkstoffen aufwarten, mit dem Methylglyoxal (MGO) und mit Wasserstoffperoxid, welches ebenfalls effektiv gegen Infektionen aller Art wirkt. Deshalb wird Manuka Honig auch schon jahrhundertelang bei der Erstversorgung von Wunden eingesetzt. Wasserstoffperoxid in seiner Reinform ist sogar ein hochwirksames Desinfektionsmittel.

Auch für Tiere geeignet

Dass die Wirkung von Manuka Honig kein Placebo ist, lässt sich schon daran festmachen, dass der Honig bei Tieren gleichermaßen sein volles Wirkspektrum entfaltet. Der Manuka Honig kann wie eine Art natürliches „Breitband-Antibiotikum“ beziehungsweise „Antiseptikum“ angesehen werden und erzielt vom Nager bis zum Pferd genau dieselben Effekte wie beim Menschen.

Manuka Honig kann bei Hunden, Katzen, Pferden, Echsen, Vögeln, Fischen, Insekten, sämtlichen Kleinnagetieren und anderen Reptilienarten angewendet werden. Entweder pur zum Abschlecken oder in etwas Wasser lösen oder direkt auf das Fell auftragen. Für den Hund je nach Größe ein bis zwei Teelöffel, für die Katze einen halben bis einen Teelöffel.

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