Gratis Covid Test OHNE VORANMELDUNG
Mo - Fr 8:00 - 16:30, Sa 8:00 - 10:30

Diagnose und Entgiftung bei Schwermetallbelastung

KOMMENTARE

Kommentieren Sie dieses Video auf YouTube

KANAL-ÜBERSICHT

Alle Videos

FOLGEN SIE UNS

Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal

Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Aluminium können zu einer Schwermetallvergiftung führen, selbst wenn sie nur in sehr geringen Mengen aufgenommen werden.

Leider sind die Symptome, die durch eine Schwermetallvergiftung ausgelöst werden können, sehr unspezifisch. Beispielsweise können Muskel- und Gelenksschmerzen, Ekzeme, Magen-Darmbeschwerden, Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Demenz, Parkinson, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Depressionen und vieles mehr auftreten. Deshalb sollte fast bei jedem Krankheitsbild auch eine Belastung durch Schwermetalle in Betracht gezogen werden.

Nach der Diagnose kann eine Schwermetallausleitung mit Chlorella-Algen, Bärlauch und Korianderkraut erfolgen. Verschiedene Pflanzenextrakte oder Homöopathika können zur Unterstützung der Entgiftungsleistung eingesetzt werden, insbesondere eine Unterstützung von Leber und Nieren sind notwendig.

Die Diagnose sowie die individuelle Therapieanweisung und Dosierung sollte unbedingt von einer Fachperson erfolgen. In der Apotheke Mühlau beraten und unterstützen wir Sie gerne.

Das ganze Interview zum Nachlesen

Warum beschäftigen Sie sich mit der Belastung durch Schwermetalle?

Aufgrund von zwei Tatsachen: erstens hatte ich jahrelang tiefe Zinkblutwerte, die trotz Supplementation nicht nach oben gehen wollten und zweitens hatte ich vor Jahren durch eine Amalgamplombenentfernung eine wochenlang anhaltende Nasennebenhöhlenentzündung. Beides habe ich erst Monate danach durch eine Fortbildung mit meinen Amalgamfüllungen in Verbindung gebracht. Quecksilber konkurriert mit Zink um die Bindungsstellen im Körper und mein Zahnarzt hat die Plomben leider ohne Schutzvorkehrung entfernt.

Welche Metalle können Schwermetall-Vergiftungen auslösen?

Einige Metalle wie Arsen, Nickel, Zink, Eisen und Kupfer sind in niedrigen Dosierungen für den Organismus lebensnotwendig. Erhöht sich jedoch deren Konzentration, treten Schwermetallvergiftungen auf. Gefährlicher sind aber andere Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber oder Aluminium – diese können sofort zu einer Schwermetallvergiftung führen, sobald sie in geringen Mengen aufgenommen werden.

Wie kommt man mit Schwermetallen in Berührung?

Quecksilber wird aus Amalgamfüllungen freigesetzt oder wird mit Fisch aufgenommen. Blei kann im Trinkwasser enthalten sein (Bleiwasserleitungen), in Abgasen, Zigarettenrauch, früher als Blei im Benzin oder in bleihaltige Farben und Aluminium in Kosmetikprodukten oder der Nahrung.

Entgiftet unser Körper nicht selbst?

An sich arbeiten die Entgiftungssysteme des Menschen sehr gut – nur sind sie durch die Vielzahl der Gifte, denen wir ausgesetzt sind, überlastet. Das Problem bei Schwermetallen ist, dass sie sich vor allem im Nervensystem, im Rückenmark und im Gehirn einlagern, wie Quecksilber und Aluminium, oder in Knochen wie Blei – und dort für die Entgiftungssysteme nur sehr schwer zu erreichen sind.

Welche Symptome kann eine Schwermetall-Vergiftung auslösen?

Die Symptome sind leider sehr unspezifisch, sodass man fast bei jedem Krankheitsbild an eine Schwermetall-Vergiftung denken muss – wie Muskel- und Gelenksschmerzen, Ekzeme, Magen-Darmbeschwerden, Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Demenz, Parkinson, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Depressionen usw.

Wie erfolgt die Diagnose?

Schwermetalle sind schwer zu erfassen, weil sie sich im Fettgewebe und im Nervensystem einlagern. Blut-, Urin oder Haaranalysen messen nur der Teil, der sich gerade im jeweiligen Gewebe befindet. Deshalb muss man die Schwermetalle vor der Messung aus den Geweben mobilisieren. Dies geht mit Chelatbildnern wie DMPS oder DMSA, die Schwermetalle aus dem Gewebe holen und sie für die Messung sichtbar machen. Gemessen wird dann im Urin vier Stunden später. Ein Urintest auf 17 Schwermetalle ist bei uns um ca. 95€ erhältlich. Seit kurzem bieten wir auch die Möglichkeit, die 12 häufigsten Schwermetalle mit einem Skalarwellenanalysator zu analysieren. Mit diesem können wir bei ihnen auch die Werte an Vitaminen, Mineralstoffe, Aminosäuren und Fettsäuren überprüfen.

Wie erfolgt die Entgiftung?

Für die Ausleitung zentral sind Chlorella-Algen, Bärlauchtinktur und Korianderkraut. Chlorella bindet fast alle Giftarten effektiv, regeneriert zusätzlich die Darmflora und ist krebspräventiv. Leider können einige Chlorellaarten relativ hohe Schwermetallwerte aufweisen – also immer ein Analysenzertifikat verlangen. Chlorella gibt es in Tablettenform, noch besser wäre aber das Pulver. Bärlauch ist die schwefelreichste Pflanze Europas – sie löst dadurch Schwermetalle aus dem Bindegewebe und leitet sie über Leber, Niere und Darm aus dem Körper aus. Bärlauch wird in Form der Bärlauchtinktur verwendet, die wir selbst herstellen. Die Anwendung von Koriander stellt nach Dr. Klinghardt die einzige bekannte Methode dar, Gehirn und Nervengewebe von Quecksilber zu entgiften. Alle anderen Mittel, die zur Mobilisierung von Quecksilber angewandt werden, können die Blut-Hirn-Schranke nicht oder nicht ausreichend überwinden. Koriander sollte erst am Ende einer Ausleitung gegeben werden, möglichst immer in Verbindung mit Chlorella – ansonsten besteht die Gefahr, dass Quecksilber ins Gehirn verschoben werden kann.

Gibt es Möglichkeiten speziell zur Ausleitung von Schwermetallen?

Ja – die sogenannten Chelatbildner, die ich vorher schon bei den Tests erwähnt habe. Diese sind nach wie vor die wirksamsten Entgiftungsmittel. DMPS wird beim Arzt über mehrere Minuten infundiert und DMSA in Kapselform über drei Tage eingenommen. Das kann man alle paar Wochen wiederholen.

Spielt Aluminium bei der Entstehung von Nerven-Erkrankungen eine Rolle?

Das ist korrekt. Aluminium häuft sich im Nervengewebe an und zerstört im Gehirn die Struktur der Neuronen. Es saugt sie sozusagen aus, indem es das Magnesium verdrängt, das für die Struktur der Neuronen verantwortlich ist. Ein chronisch niedriger Magnesiumkonsum ist mit einer Erhöhung der toxischen Aluminiumablagerungen assoziiert. Zur Aluminiumausleitung hat sich Apfelsäure in Form von Magnesiummalat bewährt, kombiniert mit Silicium. Die Apfelsäure durchdringt die Blut-Hirn-Schranke und bindet sich an das Aluminium im Gehirn, und beugt so einer unerwünschten Anhäufung dieses Metalls vor. Das Magnesiummalat ist übrigens ein ausgezeichneter Chelator und – indem es sein Magnesium gegen das Aluminium eintauscht – eliminiert es das Aluminium aus dem Organismus und macht das Magnesium gleichzeitig für die Neuronen verfügbar. Bitte sehr vorsichtig dosieren – ich habe es bei mir selbst anfangs etwas übertrieben und bin mit Krämpfen am ganzen Körper mitten in der Nacht aufgewacht. Wahrscheinlich wurde zu viel Aluminium auf einmal mobilisert.

Welche Nebenwirkungn können noch auftreten?

Alle möglichen – und sie sind ein Zeichen, das zuviel Gifte auf einmal im Körper freigestezt werden. Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwäche, Frieren, sehr geringe körperliche und geistige Ausdauer, unsaubere Haut, Kopfschmerzen usw. Ich war z.B. die ersten Wochen der Chlorella- und Bärlauchausleitung sehr schlecht gelaunt und hatte starke Albträume.

Was kann man unterstützend tun?

Unterstützen sollte man mit Omega 3 Fettsäuren – die schützen das Nervengewebe – und mit Basenpulver. Die Gabe von Basenpulver ist unbedingt angezeit, da dadurch die Gifte besser gebunden und über die Niere ausgeschieden werden. Ist das Milieu zu sauer, werden sie teilweise wieder in den Geweben deponiert. Der Körper sollte auch mit genug Schwefelgruppen versorgt werden – diese sind wichtig für den Transport der Gifte. Dazu ist z.B. Methylsulfonylmethan – kurz MSM – oder Acetylcystein – bekannt als Schleimlöser – gut geeignet. MSM kann auch unterstützend bei Darm- und Gelenkproblemen, Allergien und Autoimmunerkrankungen gegeben werden.

Was muss bei der Amalgamentfernung beachtet werden?

Der Zahnarzt sollte nur langsam drehende Bohrer verwenden, um möglichst wenig Quecksilberdampf zu erzeugen. Weiters sollte er den Mund mit einem Gummituch abdecken – dem sogenannten Cofferdam – und sollte eine starke Absaugung verwenden, am besten den sogenannten Clean Up. Vom Zeitplan her sollten alle Füllungen innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen entfernt werden – z.B. alle zwei bis vier Tage ein Quadrant, da nach 12 bis 14 Tagen die Zahl der Immunzellen ansteigt und die Gefahr einer allergischen Reaktion besteht. Alternativ kann man auch alle 8 Wochen einen Quadranten entfernen. Am besten zwei Wochen vor dem Ausbohren mit der Einnahme von Chlorella und Bärlauch beginnen und die Mineral- und Vitalstoffdepots auffüllen. Amalgamentfernung ausschliesslich bei basischer Stoffwechsellage – niemals im Zustand der Übersäuerung. Am besten vier Wochen vor Entfernung mit der Einnahme eines Basenpulvers beginnen. Am Ausbohrtag vor der Behandlung Milch und Heilerde einnehmen und unmittelbar nach der Entfernung mit 10%iger Natriumthiosulfatlsg spülen. Danach die Ausleitung mit Chlorella und Bärlauch weiterführen.

Wie entgiftet man nach der Amalgamentfernung?

Bei liegenden Plomben nur mit Chlorella und Bärlauch entgiften und zügig hinunterschlucken. Auch Menschen, die seit Jahren keine Amalgamfüllungen mehr tragen, profitieren von einer Entgiftung, da sich das Quecksilber ja im Fettgewebe ablagert. Bringen Sie ihre Entgiftungsorgane Leber, Galle, Darm, Lymphe, Haut, Niere und Lunge in Form – durch Sauna oder Infrarotkabine, mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag z.B.B in Form von Entgiftungstees. Regelmäßige Bewegung – mindestens eine Stunde pro Tag – und durch achtsame Auslese von möglichst schadstofffreien Nahrungs-, Verbrauchs- oder Nutzprodukten. Auch eine Darm- Leberreinigung ein- bis zweimal jährlich wirkt sich sehr positiv aus. Außerdem kann ich Ihnen folgende Nahrungsmittel, die Schwermetalle und andere Schadstoffe binden, ausleiten oder neutralisieren, zum regelmässigen Konsum empfehlen: Dinkelwaren, Buchweizen, Gersten- und Weizengraspulver, Ziegenmolke und kalt gepresste Öle wie Distel-, Lein-, oder Walnussöl. Auch Fasten kann einen effektiven Weg zum Ausleiten von Giftstoffen darstellen. Alle Kräfte, die der Organismus sonst zum Verarbeiten der täglichen Nahrung aufwendet, werden beim Fasten zum Entschlacken genutzt. Diese „innere Reinigung“ ist eine seit jeher bekannte Gesundheitsvorsorge und macht auch tageweise Sinn.

Wie fühlt sich ein entgifteter Körper an?

Richtig gut! Die Energie geht nach oben, Müdigkeit kennt man fast nicht mehr und die ganzen kleinen Wehwechen des Alltags verschwinden einfach.