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Vitamin D – Die Heilkraft des Sonnenvitamins

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Vitamin D ist für den Körper in etwa das, was das Motoröl für einen Motor ist. Ein Körper mit wenig Vitamin D geht genauso früher kaputt wie ein Auto das permanent mit zu wenig Motoröl fährt.

Bei der Vitamin D Dosierung gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Die meisten Ärzte empfehlen etwa 10.000 bis 20.000 I.E. pro Woche. Vitamin D Experten hingegen empfehlen zwischen 5.000 und 10.000 I.E. pro Tag. Ist die Einnahme solch hoher Dosen gefährlich? Tatsächlich führt sie zu Nebenwirkungen wie guter Laune, mehr Energie, größerer Ausdauer, weniger Appetit und Gewichtsabnahme!

Das ganze Interview zum Nachlesen

Was ist Vitamin D genau?

Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin, sondern ein Steroidhormon, das der Körper unter Sonneneinstrahlung in der Haut bildet. In unserem Breitengrad aber leider nur von April bis September – im Winterhalbjahr ist der Einfallswinkel der Sonne zu flach. Vitamin D wird vereinfacht gesagt für die reibungslose Funktion fast aller Zellen und Organe benötigt.

Woher kommt ihre Begeisterung für diese Hormon?

Ich habe vor einigen Tagen das Buch „Hochdosiert – Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3, dem Sonnenschein-Hormon. Mein 1 Jahr dauerndes Experiment mit 100.000 I.E./Tag“ von Jeff T. Bowles, Forscher und Autor, regelrecht verschlungen. Herr Bowles hat sich für uns die Mühe gemacht 50.000 wissenschaftliche Publikationen der letzten Jahre über Vitamin D durchzuackern, bevor er mit seinem Experiment begonnen hat, im Laufe dessen seine großen und kleinen Wehwehchen verschwanden, wie seine schnappende Hüfte, ein Nagelpilz, ein Knochenvorsprung am Ellenbogen, 15 Jahre Arthritis in den Schultern, ein Überbein am Handgelenk, die subkutane Zyste im Gesicht und sein Gewicht ist um neun Kilo gesunken ohne dass er irgendeine Diät gemacht hätte.

Was ist die Kernaussage dieses Buches?

Nach Herrn Bowles rechnet der Körper mit einer eintretenden Knappheit, wenn man nicht genug Vitamin D3 hat und verfällt dann in das von ihm so genannte „Winterschlafsyndrom“. Der Körper beginnt, sich für den Winterschlaf vorzubereiten, indem er uns übermäßig essen lässt oder uns langsam macht, damit wir Energie sparen oder er lässt uns depressiv werden, damit wir das Haus nicht verlassen. Interessanterweise ist es genau diese Verminderung an Vitamin D, die auch Bären das Signal zum Winterschlaf gibt! Füllt man seine Vitamin D Speicher in der Folge nicht durch Sonnenbäder – ohne Lichtschutzfaktor – oder Vitamin D Präparate auf, kommt es bald zum „unvollständigen Reparatursyndrom“, d.h. der Körper führt während des sogenannten „Winterschlafs“ nur mehr die notwendigsten Reparaturen durch, bis er wieder genug Vitamin D bekommt. Dann erst macht er alles rückgängig und repariert alles anständig. Fällt der Vitamin D Spiegel aber weiter ab, werden Sie depressiv, fettleibig und krank.

Welche Erkrankungen kann ein Mangel an Vitamin D auslösen?

Vitamin D Mangel ist für die meisten Krankheiten verantwortlich, denen Menschen sich gegenüber sehen: Erkrankungen der Knochen, der Muskulatur, des Immunsystems, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und des Zentralnervensystems – wie Adipositas, Depression, Erkältungen, Bluthochdruck, Herz- Kreislauferkrankungen, Schlaganfall, Gelenkserkrankungen, Knochenschmerzen und Arthrose, Asthma und andere Lungenerkrankungen wie Bronchitis und COPD, Allergien, Akne, Diabetes Typ I und Typ II, Rheuma, Neurodermitis, Wundheilungsstörungen, Autoimmunerkrankungen wie Psoriasis, Rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, Multiple Sklerose, Lupus, viele Krebserkrankungen, Gastritis, Reizdarm, ADHS, Wachstumsstörungen, Lernschwächen, Nagelpilz, Alzheimer Demenz, Autismus, Schizophrenie, Nierenerkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen, Makuladegeneration, Alkoholkrankheit, bipolarer Störung, Müdigkeit, Ganglien, subcutane Cysten usw..

Wieviele Menschen leiden unter einem Vitamin D Mangel?

Etwa 90% der Bevölkerung in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Schlimme daran ist: Sie haben dadurch ein allgemein erhöhtes Risiko, vorzeitig zu versterben! Für die meisten Ärzte ist das Vitamin D Thema absolutes Neuland, da in den letzten Jahren die wissenschaftlichen Erkenntnisse hierzu förmlich explodiert sind – häufig zu schnell, um bei der medizinischen Ausbildung an Universitäten berücksichtigt zu werden. Außerdem bezahlen die Krankenkassen den Vitamin D Test nicht – obwohl er nur sehr wenig kosten würde.

Sollte jeder seinen Vitamin D Spiegel kennen?

Unbedingt! Er ist mit dem Ölstand ihres Autos vergleichbar. Ein Körper mit wenig Vitamin D geht genauso früher kaputt, wie ein Auto, das permanent mit zu wenig Motoröl fährt. Und er ist kinderleicht zu bestimmen – ein paar Tropfen Blut genügen. Ihr Arzt macht das sicher gerne im Rahmen der Gesundenuntersuchung oder sie holen sich bei uns einfach die Vitamin D Testbox – kostet in beiden Fällen ca. 30€.

Wie hoch sollte der Wert sein?

Er sollte mindestens 40ng/ml betragen, optimal wären 70 bis 100ng/ml. Gefährlich wird es erst ab 150ng/ml.

Kann man den Bedarf an Vitamin D mit der Nahrung decken?

Leider nein, denn es ist nur in Seefisch, Lebertran, Pilzen und Milch in kleinen Mengen vorhanden. In den Sommermonaten reicht ein Sonnenbad mit entblößten Armen und Beinen für etwa 50% der geschätzten Eigenschutzzeit – bei einem hellen Hauttyp also 10 bis 20 Minuten, bei dunkleren Hauttypen sollte es schon mindestens eine Stunde sein. Keine Sonnencreme verwenden – sonst funktioniert es nicht!

Wie sollte Vitamin D dosiert werden und was ist dabei zu beachten?

Bei der Vitamin D Dosierung gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Ich orientiere mich an den Vorgaben der Vitamin D Forscher Michael Holick und Jeff T. Bowles, die zwischen 5.000 und 10.000 I.E. täglich empfehlen. Anfangs kann es ruhig das Doppelte sein, um die Vorräte aufzufüllen. Ich persönlich nehme 20.000 I.E. am Tag und mein Spiegel zirkuliert um die 100ng/ml. Aber jeder ist anders – also sollte man alle paar Monate den Spiegel kontrollieren. Machen Sie ja beim Ölstand ihres Autos genauso. Die meisten Ärzte hierzulande empfehlen 10.000 bis 20.000 I.E. die Woche – nicht am Tag, wie ich. Wundern Sie sich also nicht, wenn ihr Arzt Sie für verrückt erklärt und vor Folgeschäden warnt. Keine Angst, meine Empfehlungen basieren auf der Recherche von Herrn Bowles – der 50.000 medizinische Publikationen zu Vitamin D der letzten Jahre bearbeitet hat – und auf der Empfehlung von Michael Holick – dem führenden Vitamin D Forscher weltweit.  Korpulente Menschen brauchen teilweise die zwei- bis dreifache Dosis, da Fettzellen Vitamin D einlagern. Wenn Sie Vitamin D über einen längeren Zeitraum einnehmen, sollten Sie noch Vitamin K2 in der Variante MK7 dazunehmen, da dessen Bedarf bei der Vitamin D Einnahme stark steigt. Ich empfehle es prinzipiell dazu – am besten ca. 200mcg K2 pro 10.000IE Vitamin D. Sehr empfehlenswert wäre auch eine begleitende Magnesiumeinnahme. Und seien Sie gefasst auf Nebenwirkungen wie gute Laune, mehr Energie, größere Ausdauer, weniger Appetit und Gewichtsabnahme!

Gibt es Arzneimittel, die den Vitamin D Haushalt stören?

Ja und leider sind das Blockbuster wie Magenschutz, Cholesterinsenker, Cortisonpräparate und Chemotherapeutika.

Welche Personen sind in Bezug auf einen Mangel an Vitamin D im Besonderen gefährdet?

Schwangere und Stillende, Säuglinge und Kinder, Heimbewohner, übergewichtige Menschen und Personen mit dunkler Haut.

Wie geht es Ihnen persönlich durch die hoch dosierte Einnahme von Vitamin D?

Vitamin D stärkt das Immunsystem, Erkältungen gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Die Kondition hat sich verbessert. Und die Tageskosten betragen nur ca. 30 bis 40 Cent.